Affektive und kognitive Reaktionen auf narrative versus statistische Evidenz Organspende Nachrichten

Zusammenfassung

Überzeugende Gesundheitsbotschaften wurden auf ihre Wirksamkeit untersucht, aber nur wenige Studien haben die kognitiven und affektiven Reaktionen auf diese Botschaften untersucht. Das Ziel der vorliegenden Forschung war es, einen Einblick in die kognitiven und affektiven Reaktionen auf statistische Beweise und narrative überzeugende Botschaften über Organspende zu gewinnen, um festzustellen, warum diese verschiedenen Arten von Beweisen überzeugend sind. Der Einfluss früherer Gedanken und Absichten zur Organspende auf diese Reaktionen wurde ebenfalls untersucht. Die untersuchten kognitiven Reaktionen umfassten Gesamt-, positive und negative Gedanken über Organspende, Nachrichtenbewertungen und Einschätzungen der kausalen Relevanz, während die untersuchten affektiven Reaktionen positive und negative Emotionen über Organspende und Angst beinhalteten. Die Ergebnisse zeigten einen Haupteffekt für den Evidenztyp, so dass statistische Evidenznachrichten in Bezug auf alle kognitiven Reaktionen bessere Ergebnisse erzielten, während Erzählungen für alle affektiven Reaktionen bessere Ergebnisse erzielten. Ein Haupteffekt für das Niveau des vorherigen Denkens und der Absicht in Bezug auf die Organspende zeigte, dass diese Variable sowohl kognitive als auch affektive Reaktionen auf überzeugende Organspendebotschaften beeinflusst. Es wurden keine signifikanten Wechselwirkungseffekte festgestellt. In Bezug auf das heuristische systematische Überzeugungsmodell wurde festgestellt, dass statistische Evidenznachrichten sowohl die systematische als auch die heuristische Verarbeitung verbessern, während Erzählungen nur die heuristische Verarbeitung verbessern. Implikationen für Gesundheitskommunikationspraktiker werden diskutiert.

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